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Der Gesundheitstourismus scheint ein Phänomen der letzten Jahre zu sein. In der Tat aber haben die Menschen seit Tausenden von Jahren große Abstände zurückgelegt, um ihre Gesundheit zu verbessern.

Nach archäologischen Befunden aus dem 3. Jahrtausend v.Chr. reisten die Einwohner von Mesopotamien bis zum Tempel eines heilenden Gottes oder einer Heilenden Göttin in die antike Stadt Tell Brak in Syrien, um Augenstörungen heilen zu können. Einige Tausende Jahre später reisten die Griechen zu Fuß oder mit dem Schiff, um Heilbäder und Gebetszentren im ganzen Mittelmeer zu besuchen. Die Asklepiostempel, die dem griechischen „Gott“ der Medizin gewidmet sind, waren die ersten Gesundheitszentren der Welt. Die Pilger verbrachten ganze Nächte innerhalb der Tempel mit der Hoffnung, dass Asklepios in ihrem Traum auftrat und ihnen die Diagnose oder die Therapie zur Heilung ihrer Erkrankungen vorschlagen würde.

Heute merken wir, dass sich die Mobilität der Patienten sowohl quantitativ als auch qualitativ erhöht hat, da die Menschen von und in verschiedene Länder reisen, um Zugang in medizinische Dienstleistungen zu haben. Der Grund, wofür der Begriff „Tourismus“ angewandt wird, ist dass sich die Menschen in den meisten Fällen eine Weile nach der Behandlung im Reiseland aufhalten. So haben die Besucher die Gelegenheit Ihre Reise zu genießen, indem sie an Wanderungen, Tagesausflügen oder anderen touristischen Veranstaltungen, die im besuchten Ort angeboten werden, teilnehmen.